Gute Besserung mit Gottes Segen

Viele Menschen haben in der Familie, im Bekannten- oder Freundeskreis einen Kranken, der ins Krankenhaus muss oder vor einem OP-Termin steht. Da ist Zuspruch sehr hilfreich und tröstlich. Mit einer Karte, die man mit Liebe gestaltet, weckt man die Hoffnung, dass alles gut wird. Es sollen aber keine billigen, leicht dahin gesagten bzw. geschriebenen Vertröstungen sein. Meist helfen allgemeine, im Grunde genommen gut gemeinte Ratschläge, wie: „Augen zu und durch, das ist nicht so schlimm und vergeht im Nu“ nicht und können sogar einen gegenteiligen Effekt haben. Das kann sehr schnell als zu oberflächlich empfunden werden. Da können Ratschläge zu Schlägen werden, weil sich der Empfänger oder die Empfänger unverstanden und damit eher noch einsamer fühlt.

Trostreiche Worte in der Bibel finden

Es braucht Hilfe, die von Gott kommt. Es braucht Vertrauen, dass ER da ist und die schweren Wege mitgeht.

ER ist da, wenn Kraft und Mut fehlen

ER ist da, wenn man sich unruhig und verlassen fühlt

ER ist da, wenn Zweifel plagen und Angst lähmt

Schenken Sie diese Worte der Zuversicht und Stärke aus Psalm 46,2 oder einen Liedvers, wie zum Beispiel:

Meine Hoffnung und meine Freude

meine Stärke mein Licht

Christus meine Zuversicht auf dich vertrau ich und fürcht’ mich nicht..

Es gibt sehr viele Bibelstellen, die Trost spenden. Dazu gehört unbedingt auch der folgende Satz, der den Schutz Gottes bildhaft und prägnant zum Ausdruck bringt:

Er schützt mich wie ein starker Fels, bei ihm bin ich geborgen.

Auch mit anderen kurzen und einprägsamen Sätzen auf einer Karte, wie

Wir gehen nie allein

Gott geht alle Wege mit

Vermitteln Sie Geborgenheit. Daran können Ihre Mitmenschen in ihren dunkelsten Stunden denken. Wenn man sich dieser Tatsache bewusst wird, kommt man sicherlich zu der Schlussfolgerung, dass sich der Aufwand, der sich schließlich in Grenzen hält, unbedingt lohnt.

Kranke Mitmenschen ins Gebet einschließen

Außerdem ist es auch schön und sehr tröstlich, wenn Sie mitteilen, dass Sie in Gedanken und im Gebet bei der oder dem Kranken sind. Mut und Hoffnung fördern die Heilung. Sie können eine Karte mit Genesungswünschen natürlich per Post verschicken bzw. über einen Online-Kartendienst ganz einfach verschicken lassen. Solche Karten nimmt man auch gerne mit ins Krankenhaus. Damit bleibt dem kranken Menschen eine schöne Erinnerung an Ihren Besuch erhalten. Wahrscheinlich kann sich jeder, der schon einmal längere Zeit im Krankenhaus verbracht hat, vorstellen, wie verloren man sich nachts in einer fremden Umgebung fühlen kann. Eine liebe Karte kann in einer solchen Situation einen regelrechten Rettungsanker bilden.

Auch tatkräftige Hilfe ist gefragt

Vielleicht haben Sie auch die Möglichkeit, um praktische Hilfe anzubieten – sei es zum Beispiel nach der Post oder den Blumen zu schauen – auch so etwas bringt den Patienten Ruhe. Am besten machen Sie nach Möglichkeit gleich einen konkreten Vorschlag, was Sie tun könnten, da Hilfe dann eher angenommen wird als wenn es bei einem allgemeinen Hilfsangebot bleibt. So können Sie mithelfen, dass die Mitmenschen schnelle Besserung erfahren.

 

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