Atempause im Advent

In der Adventszeit sollten wir auf die Ankunft des Retters warten. Ruhig und gelassen sollte es zugehen – so sollte es im Idealfall sein. Aber tut es das wirklich ??

Hektik und viele Termine herrschen in aller Regel vor. Es gibt allem Anschein nach noch so vieles, was alles noch erledigt werden muss. Man sollte sich jedoch der Tatsache bewusst sein, dass man im Leben selbst federführend ist. Setzen Sie sich doch mal in aller Ruhe hin und schreiben an Bekannte und an Menschen, die einsam sind, einen lieben  Adventsgruß.

Bibelstelle, die sich für eine Adventskarte anbietet

Ein Wochenspruch, der in der Adventszeit eingesetzt ist, ist sehr gut dafür geeignet. Er lautet:

Seht auf, erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.

So eine Karte mit diesem Spruch darauf, ist etwas ganz anderes, als wenn man zum Beispiel lediglich Kopf hoch auf eine Karte schreiben würde. Es ist viel mehr als ein gut gemeinter Ratschlag für alle, die den Kopf hängen lassen. Dazu gibt es zwar genügend Anlässe. Es passiert natürlich immer wieder, dass jemand beruflich oder privat Schiffbruch erlitten hat. Termindruck und Stress belasten im Alltag. Oder es mangelt an Selbstbewusstsein.

Wer den Kopf hängen lässt, ist mit sich selbst beschäftigt. Wer aber auf den Boden starrt, merkt nicht, was auf ihn zukommt. Allen, die traurig oder angestrengt oder  ängstlich sind, ruft so ein Wochenspruch im Advent zu. In kurzen Worten gesagt: Hebt euren Kopf, seht auf, dann stellt ihr fest, dass eure Befreiung da ist. Das ist viel mehr als: Augen zu und durch. Es ist die Aussicht, dass Gutes auf uns zu kommt.

Erlösung und Befreiung

Erlösung heißt, die Hilfe ist nahe. Wir können den Kopf wieder heben. Wir dürfen zuversichtlich nach vorne blicken, weil Gott auf uns zukommt. Dazu passt folgendes Bild: Es stehen Menschen auf einem Bahnhof. Ein Zug fährt ein. Da schaut man vom Smartphone oder Buch auf. Denn man  will wissen, ob man da einsteigen möchte oder wer da wohl aussteigt, ob der erwartete Besuch angekommen ist. Um die oft lang ersehnte Ankunft geht es im Advent. Gott kommt in diese Welt hinein. ER will bei uns in jeder Hinsicht ankommen. Er will erlösen und befreien. Deshalb zünden wir im Advent  Kerzen und Lichter als Hoffnungszeichen an. Manche haben das gar nicht im Blick. Sie merken das nicht, weil andere Angelegenheiten wichtiger erscheinen. Mit einer Karte im Advent möchte man den Anderen zurufen:

Kopf hoch, Gott kommt!

Es blendet die Sorgen nicht aus. Aber wir sollten uns nicht herunterziehen lassen von schlechten Erfahrungen. Denn Gott kommt und bringt mit sich Freud und Wonn’ – so wie es in dem bekannten und zuversichtlich stimmenden Adventslied Macht hoch die Tür heiß.

Gesegnete Adventszeit 

 

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