Besinnliche Adventszeit

Folgendes Lied dürfte bei Groß und Klein mit großer Wahrscheinlichkeit bekannt sein:

Advent, Advent ein Lichtlein brennt

erst ein dann zwei, dann drei, dann vier

dann steht das Christkind vor der Tür

Dieses Lied ist wirklich sehr eingängig und wird deshalb auch viel gesungen. Aber was bedeutet die Adventszeit eigentlich im tieferen Sinne? Es handelt sich dabei um die Tage der Vorbereitung. Bei den Vorbereitungen geht es jedoch nicht lediglich um praktische Erfordernisse, also eben nicht nur darum, dass alle Geschenke da sind und gutes Essen eingekauft wird, sondern um die Vorbereitung auf die Ankunft Jesu. Denn genau das heißt übersetzt Advent. Eine Zeit der Vorfreude und des Wartens. Gott selbst schenkt uns seinen Sohn. Was für ein Geschenk!

Der Adventskranz dient der Einstimmung auf das Weihnachtsfest

Jede Kerze mehr am Adventskranz bringt uns dieses Fest sichtbar näher. Darum darf die Zeit auch ruhig und besinnlich sein. So hin und wieder sollte man innehalten und nicht nur arbeiten und die Haushaltspflichten erfüllen. Die Adventszeit ist wunderbar dafür geeignet, sich stärker seinem sozialen Umfeld zu widmen. Dazu gehört auch, dass man sich die Zeit nimmt, um Karten zu versenden und andere auf das Geschenk Gottes aufmerksam zu machen. Nicht Hektik und Stress, sondern Ruhe und Freude sollten in der Adventszeit herrschen. Es scheint manchmal so als könnten moderne Menschen nie wirklich zur Ruhe kommen, also zur inneren Ruhe. De facto arbeiten wir immer weniger Stunden und dennoch sieht es so aus, als wären mehr Menschen häufiger im Stress als je zuvor. Nehmen Sie deshalb doch die Adventszeit zum Anlass, wirklich zu entschleunigen.

Nehmen Sie sich für soziale und kreative Dinge Zeit

Es ist für uns eine Zeit angekommen – so heißt es in einem Lied, das für die Adventszeit geeignet ist. Kerzen geben einen kleinen Lichtschein in das Dunkel der Tage und mit jeder Kerze wird es heller. Kerzen laden auch zum spontanen Meditieren ein. Man braucht gar nicht gleich, einen Meditationskurs zu belegen, sondern kann einfach auch mal gedankenverloren in die Kerzen blicken und sich an ihrem Flammenspiel erfreuen. Wer das Glück hat, einen offenen Kamin oder einen Kachelofen zu besitzen, kennt diesen Effekt des Feuers natürlich. Aber auch Kerzen können dazu dienen. Dementsprechend ist es auch eine gute Idee, eine Karte mit Kerzen zu versenden und darauf ein paar ganz persönliche Zeilen zu schreiben. Was möchten Sie dem anderen mitteilen? Was ist Ihnen wichtig und was möchten Sie Ihren Mitmenschen sagen? Heutzutage wird viel kommuniziert, aber es ist eine gute Übung, in wenigen Worten viel zu sagen, gerade weil in den Sozialen Medien umgekehrt zu sein scheint. Aber natürlich kann man auch eine geeignete Bibelstelle für eine Adventskarte wählen, wie zum Beispiel Psalm 24,7. Dort steht:

Machet die Tore weit

und die Türen in der Welt hoch,

dass der König der Ehre einziehen kann

Eine gesegnete Adventszeit!

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